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Presse-Archiv | 2010          

Geschichten aus Stroh und Erde | HAZ – Stadtanzeiger West | 22.04.2010

Die vorerst letzte Ausstellung des LINDENER KULTURFORUMS widmet sich dem Calenberger Land.

Wer dieser Tage in der Lindener Volksbankfiliale an der Minister-Stüve-Straße 22 vorbeischaut, findet sich im

„Calenberger Land“ wieder. So betitelt das Kulturforum des Vereins „Lebendiges Linden“ seine 20. Kunstaus- stellung. Der Vereinschef und Lindener Künstler Hans- Jürgen Giesecke stellt 34 Werke aus, die den Land- strich zwischen Hannover und dem Deister zum Thema haben. Noch bis zum 26. Mai sind die fotorealisti- schen Bilder, Skulpturen sowie aus Naturmaterialien bestehenden Exponate zu sehen.

Was Giesecke dem Besucher bietet, ist eine Liebeserklärung an das Calenberger Land. Da gibt es Ansichten vom Gehrdener Berg oder von Herrensitzen, die einem Fotoalbum entstammen könnten. Künstliche Zucker- rüben, in den Farben Schwarz, Rot und Gold bemalt, nehmen ironisch die Subventionspolitik in der Landwirt- schaft aufs Korn. Andere Bilder hat Giesecke aus Strohresten oder Erde gestaltet. Material und Eindrücke sammelt der Künstler bei seinen Streifzügen durch die Kulturlandschaft. „Das Gebiet ist schon lange eines meiner Hauptthemen“, sagt Giesecke.

Geboren 1936 in einem Flecken im arz, zog Giesecke einst nach Hannover, m Lehrer für Mathematik und port zu werden. Er unterrichtete auf em Land und lebte in Großgoltern. Dort, mitten im Calenberger Land, ent- deckte Giesecke auch seine Liebe zur Malerei. Ansichten von Feld und Wald fanden sich in ersten Arbeiten wieder. Aus dem Hobby wurde Profession: Giesecke studierte noch einmal – diesmal an der Werkkunstschule Hannover. Ein Lehrer blieb Giesecke auch danach noch, als Kunstdozent an der Universität. Seit 2000 lebt Giesecke – längst nach Linden gezogen – als freischaffender Künstler.

Seit zehn Jahren zieht er zudem beim Kulturforum als Ausstellungskurator die Fäden. Dem Verein steht er seit sechs Jahren vor. Immer im Frühjahr und im Herbst organisierte er eine Ausstellung in der Volksbank. Das helle Foyer des Gebäudes und die Wandelgänge um den Lichtschacht brächten die Exponate so schön zur Geltung, schwärmt Giesecke.

Die Werke von rund 50 Künstlern aus ganz Niedersachsen stellte das Kulturforum bislang aus. Die 20. Aus- stellung ist nun Gieseckes Werk gewidmet. „Damit wollen wir ihm Danke sagen für seine Arbeit“, sagt Gisbert Fuchs, Mitbegründer des Vereins „Lebendiges Linden“ und Vorstandsmitglied der Volksbank. Gieseckes

Schau ist zugleich Schlusspunkt der Kulturforum-Ausstellungen in ihrer bisherigen Form. Nicht, dass es nun in der Zukunft keine mehr gäbe. „Aber wir wollen etwas Neues wagen“, sagt Fuchs. Ein neues Programmkon- zept sei derzeit in Arbeit. „Wir legen nicht mehr den Schwerpunkt alleine auf Exponate der Bildenden Kunst legen. Wir wollen auch Musikalisches anbieten“, ergänzt Giesecke. Voraussichtlich im Herbst werde es ein erstes Konzert geben. „Das wird dann ein Testballon, ob wir mit der Neuerung richtig liegen“, sagt Giesecke. Mit welcher Art Musik der Verein ein neues Publikum gewinnen will, verrät der Vorsitzende noch nicht.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Montags bis freitags von 8.30 bis 13 Uhr sowie montags, dienstags und don- nerstags von 14.30 bis 18 Uhr

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der © Hannoversche Allgemeine Zeitung

 

Haltestellen sollen bleiben. | HAZ – Stadtanzeiger West | 08.04.2010

LINDEN / Wirtschaftsforum

Das Vorhaben der Region, die bisherige Haltestelle Schwarzer Bär für, die stadteinwärts fahrende Stadtbahn- linie 17 mit der Station für die stadtauswärts fahrenden Züge vor der Hautklinik zusammenzulegen, kommt beim Wirtschaftsforum Lebendiges Linden nicht gut an. Sprecher Claus-Henning Huchthausen nennt die Plä- ne eine ,,Mogelpackung”. Der Weg von der Deisterstraße zu den Geschäften und Arztpraxen am Schwarzen Bären wie auch zur Falkenstraße sei genauso lang wie von der Benno-Olnesorg-Brücke, auf der der Hoch- bahnsteig gebaut werden soll. Das Ganze werde dann auch noch als Konzession an die Geschäftsleute ver- kauft, kritisiert Huchthausen. Der Sprecher des Wirtschaftsforums betont, dass es dabei keineswegs nur um die Geschäftsleute gehe, obgleich diese ein durchaus legetimes Interesse daran hätten, ihre Kundschaft zu behalten.

“Wie die Unterschriftenlisten gezeigt haben, sind es ganz überwiegend betroffene Bürger und Stadtbahnnut- zer, die wollen, dass die Haltestellen dort bleiben, wo sie sind”, sagt er. Die mehr als 1OOO Unterschriften von Anwohnern und Fahrgästen für den Erhalt der Haltestelle direkt am Schwarzen Bären will das Wirt- schaftsforum nun dem Bauamt übergeben. Huchthausen fordert von der Region und der Üstra ein Umden- ken. Statt Bürgern Einheitsbahnen und Einheitsbahnsteige aufzudrängen, seien flexible Lösungen gefragt, die mit den Bedürfnissen der Bürger in Einklang zu bringen seien. “Die Üstra muss die Bedürfnisse ihrer Fahrgäs- te befriedigen und nicht umgekehrt”, sagt Huchthausen.

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der © Hannoversche Allgemeine Zeitung

 

Unterschriften gegen Hochbahnsteig | HAZ – Stadtanzeiger West | 01.04.2010

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der © Hannoversche Allgemeine Zeitung

„Linden mein Zuhause, erfährt Neuauflage“

Ausblicke auf 2010 beim Neujahrsempfang des Vereins „Lebendiges Linden“ Hannoverschen Wochenblatt | 20.01.2010

LINDEN. Kulinarische Genüsse von den Lindener Traditonsbetrieben „Fleischerei Gothe“ und „Fisch Hampe“, beschwingte Musik von den „Marshmallows“, anregende Gespräche und ein informativer Vortrag aus ersten Hand zum Thema „Bauliche Veränderungen im Stadtbezirk Linden“ – dies waren die Zutaten für eine einmal mehr gelungene Neujahrsbegegnung des Vereins „Lebendiges Linden“. Mit Spannung erwartet, die Anspra- che des Vorsitzenden Hans-Jürgen Giesecke. Der strich in seiner Rede insbesondere zwei neue Initiativen heraus, die der Verein im zurückliegenden Jahr erfolgreich umgesetzt hat: die Linden von Linden-Süd bis

Nord erstmals komplett durchziehende „Weihnachtsbeleuchtung“ und das große Musik- und Kulturfest unter dem Motto „Linden mein Zuhause“, das der Verein im August 2009 in Zusammenarbeit mit dem Freizeitheim Linden und der Stadt Hannover auf dem Küchengartenplatz Veranstaltet hatte.

Eine Veranstaltung übrigens, die, wie Giesecke betonte, im August diesen Jahres eine Neuauflage erfahren wird. Weiter in der Planung für das laufende Jahr sind die Frühjahrs-Kunstausstellung des Lindener Kulturfo-

rums mit dem Titel „Calenberger Land“ im April, sowie der verkaufsoffene Sonntag am 26. September, den das „Lebendige Linden“ mit einem fröhlich- bunten Musikfest auf dem Küchengartenplatz bereichern wird.

Nicht zu vergessen: Bezirksbürgermeisterin Barbara Knoke nutzte die Gunst der Stunde, um Claus-Peter Schiefer aus dem Vorstand der Linden-Limmer-Stiftung für dessen besonderen Verdienste mit der Ehrenna- del des Stadtbezirkes Linden-Limmer auszuzeichnen.

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des © Hannoverschen Wochenblatt

Es geht weiter! Fest zum Jahresbeginn von Lebendiges Linden e.V.

Linden-Limmer Zeitung (LiZ) 01/2010

Es hat unglaublich viel Arbeit gekostet, aber die drei Projektgruppen des Vereins können auf ein tolles Jahr zurückblicken. Bei der Neujahrsbegrüßung in den Räumen der Ostland Wohnungs- genossenschaft trafen sich am 16.01. die Vereinsmitglieder, um Schwung für das kommende Jahr zu nehmen.

Unter den Gästen war auch die Stadtplanerin Ulrike Hoff, die zu einer optischen Reise auf die existierenden und kommenden Baustellen Lindens einlud. „Hier wird an allen Ecken und Enden gebuddelt.“, so Frau Hoff, „ Bau- stellen sind immer erst ein Ärgernis, doch sie bedeuten einen Neubeginn und etwas Gutes für den Stadtteil.“

Die Bezirksbürgermeisterin Barbara Knoke, SPD, sieht viele Diskussionen um das neue Bildungsrathaus und die Hochbahnsteige auf den Bezirksrat zukommen. „Ich wünsche mir, dass

am Ende ein Ergebnis steht, mit dem die Meisten zufrieden sein können.“

Neujahrstalk in der Gartenallee

Das integrative Fest der Kulturen „Linden mein Zuhause“, war ein Wagnis, aber es lief alles glatt. „Das war ein voller Erfolg, wir machen weiter, Danke!“ lobte Vorstand Hans-Jürgen Giesecke die Aktiven des Lebendigen Linden. Für die fröhliche musikalische Begleitung sorgte an diesem Abend die Gruppe „Marshmallows“, die kleinste Marchingband Hannovers.

“Wenn ein Politiker etwas versemmelt, heißt es heutzutage, die Sache sei suboptimal verlaufen”, erklärte Herr Geisecke in seinem kabarettistischen Aperitif. Bevor es an das kalte Büfett ging, nahm er in einer launi- gen Rede die Nebelsprache der Politik auf’s Korn. www.lebendiges-linden.de esch

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der © Linden-Limmer Zeitung (LiZ)