Ein Pinguin weist den Weg | HAZ – Stadtanzeiger West | 22.11.2007

Der Aufkleber mit dem kleinen Pinguin, der seit einigen Wochen in Linden ein Zeichen für mehr Mitmensch- lichkeit setzt, entwickelt sich immer mehr zu einem echten Erfolgsmodell. Mittlerweile winkt der „Linden- pol”-Vogel an den Schaufenstern und Türen von insgesamt 75 Geschäften im Stadtteil freundlich mit dem Flügel. Der Pinguin zeigt: Menschen in akuter Notlage finden an diesen Anlaufstellen aktive Hilfe. Besonders Kindern und Senioren wollen die Mitglieder von „Lindenpol”, einem Projekt von Lindener Geschäftsleuten in Zusammenarbeit mit der Polizei, helfen. „Ein Ruhepol für Hilfesuchende”, sagt Gisbert Fuchs von der Hanno- verschen Volksbank und Leiter des Wjrtschaftsforums des Vereins „Lebendiges Linden”, wollen die Linden- pol-Stationen mit dem Pinguin sein. Ein Notfallplan mit den wichtigsten Anlaufstellen wie zum Beispiel Kran- kenhäusern, Polizei, Seniorenheimen, Schulen und Kindergärten garantiert denn auch schnellen Beistand.

Fuchs ist mit dem Erreichten zwar zu frieden, will aber trotzdem noch mehr Mitstreiter für sein Anliegen ge- winnen. „Wir hoffen noch immer auf 100 Pinguine”, sagt er. Am 28. November trifft sich das Wirtschaftforum von 19 Uhr an wieder in der Gaststätte „Rackebrandt” in der Brau- hofstraße – das ist erneut eine Gelegen- heit für Lindener Geschäftsleute, dieser Initiative beizutreten. „Weitere Teilnehmer sind herzlich willkom- men”, betont das Wirtschaftsforum. bit

Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der © Hannoversche Allgemeine Zeitung